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Haben Sie schon einmal eine Kirche gebaut? Wenn nicht, dann können Sie jetzt an einem Kirchenbau teilnehmen.Lassen wir uns eine Kirche in Budaörs – Wudersch – gemeinsam bauen!
Budaörs – Wudersch verdankt ihren deutschen Namen nicht nur der mehrhundertjährigen gemeinsamen Geschichte von Ungarn und Österreich, sondern auch dem Faktum, dass die Gemeinde früher eine schwäbische Siedlung war. Seit nach dem II. Weltkrieg hat sich die in der Ortschaft lebende schwäbische Minderheit ihren eigenen Dialekt bewahrt.
Wer sind griechisch-katholische Gläubige?
Als griechisch-katholische Kirche wird in Ungarn eine katholische Ostkirche bezeichnet, die den Gottesdienst nach byzantinischem Ritus feiert, jedoch mit der römisch-katholischen Kirche uniert (geeint) ist (Magyar Katolikus Lexikon). So erkennen die Gläubigen der ungarischen griechisch-katholischen Kirche den Papst als ihr geistliches Oberhaupt an.
Zur Zeit der ungarischen Landnahme im Karpathenbecken war die Ostkiche für die Ungarn schon bekannt. In 953 wurde der heilige Bischof Hierotheos vom Patriarch von Konstantinopel zu Ihnen gesandt, um Sie zum Christentum zu bekehren. Zur Zeit Königs Stephan I. haben sollten hier mehrere griechische Metropolien gewirkt haben. Gegen Ende der Arpádenzeit (1301) aber, unter der Wirkung des Schisma [1]s (1054) zwischen der orthodoxen [2] und der römisch-katholischen Kirche [3], hat die Anzahl der Orthodoxen in Ungarn abgenommen.
Ihre Rolle wurde von den nach den Türkenkriegen vom Osten nach Ungarn angesiedelten Nationalitäten (Ruthenen, Rumänen, Serben) übernommen. Viele von Ihnen uniierten mit Rom, damit erkannten sie den Papst als ihr geistliches Oberhaupt an, ihre byzantinische Liturgie haben sie aber aufbewahrt. Seitdem werden sie in Ungarn „griechisch-katholisch” genannt.
Die Union von Ungvár (heute Uzhhorod / Ужгород, in der Ukraine) (1646) hat sich im folgenden Jahrhundert voll entfaltet. In 1771 wurde vom Papst ein griechisch-katholischer Bischofssitz in Munkács (heute Mukachevo/Мукачевo in der Ukraine) gegründet. In 1912 wurde vom König Franz Josef I. und vom Papst St. Pius X. die Diözese von Hajdúdorog gegründet, der 162 ungarische Parochien aus den Diözesen von Munkács, Eperjes (heute Prešov, in Slovakien), Nagyvárad (heute Oradea in Rumänien) and Gyulafehérvár-Fogaras (heute Alba Iulia and Făgăraș in Rumänien) beigefügt wurden.
In 1930 machte die Zahl der Gläubigen in der, nach dem I. Weltkrieg verstümmelten Diözese von Hajdúdorog 2,3 % (201 000) der ungarischen Bevölkerung (8.688 000) aus.
Die griechisch-katholische Kirche im Umkreis von Budapest
Als Folge der Industrialisierung nach dem II. Weltkrieg zogen viele Familien -- damit viele griechisch-katholische Gläubige -- aus dem Osten von Ungarn in die Hauptstadt und ihre Umgebung.
Hier gab es damals noch aber keine griechisch-katholische Kirchen, keine Priester und keine Gemeinden. Deshalb besuchten sie die römisch-katholischen Kirchen, und schlossen sich an die römisch-katholischen Gemeinden an. Sie wurden freundlich aufgenommen, und sie fanden in den römisch-katholischen Gemeinden ein neues Zuhause.
Die ersten griechisch-katholischen Kirchen in Budapest gab es für sie in Rózsák tere und Fő utca. Später wurde es ihnen auch erlaubt, in mehreren römisch-katholischen Kirchen Liturgien nach ihrem Ritus zu feiern.
Es nahm fast 50 Jahre, bis es hier für griechisch-katholische Gläubige eigene Gemeinden und Parochien gegründet wurden.
Zu dieser Zeit wurden die Gemeinden von Dunaújváros, Esztergom, Pomáz, Érd und am Ende Budaörs, am linken Ufer der Donau gegründet, mit dem Ziel dass auch die Gläubigen in den Nachbarsiedlungen versorgt werden.
Die griechisch-katholische Kirche in Budaörs – Wudersch
Die griechisch-katholische Gemeinde von Budaörs wurde im Frühling 2009 vom griechisch-katholischen Bischof Fülöp Kocsis gegründet.
Griechisch-katholische Gläubige in den Nachbarsiedlungen
Budapest XXII. (Budafok, Budatétény, Nagytétény), Alcsútdoboz, Biatorbágy, Bicske, Bodmér, Budajenő, Budakeszi, Budaörs, Csabdi, Csákvár, Etyek, Felcsút, Gánt, Herceghalom, Mány, Nagykovácsi, Óbarok, Páty, Perbál, Remeteszőlős, Szár, Tabajd, Telki, Tök, Újbarok, Vál, Vértesacsa, Vértesboglár und Zsámbék gehören gleichfalls zur Gemeinde von Budaaörs.
Unter ihnen haben nur die Gläubigen in Budaörs eine eigene Kirche: die Friedhofskapelle (Csulits-kápolna), wo sie ihre Liturgie laut ihrem Ritus feiern können, solange bis ihre neue Kirche erbaut wird. Alle Gläubige aus der Gegend sind hier herzlichst willkommen!
Kirchenbau in Budaörs -- Wudersch
Griechisch-katholische Gläubige in Budaörs und in der Umgebung haben den Bau einer Kirche, Parochie und eines Gemeinschaftshauses in Budaörs unternommen. Eine Kirche, wo sie ihre Liturgien nach dem Glauben ihrer Ahnen feiern können, und eine Gemeinde, wo sie ihre Kinder genauso erziehen können. Mit ihren finanziellen Mitteln allein können sie es aber nicht bewältigen. Sie brauchen Hilfe.
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Wir leben in Minderheit. In Minderheit in Europa. In Minderheit in Ungarn. Wir brauchen Hilfe.
Der Kirchenbau wurde im März 2013 begonnen. Die Unterkirche (Die später als Beerdigungsstätte dienen soll) ist strukturell fertig. Das Tempo der weiteren Arbeit hängt von unseren materiellen Mitteln ab.
Hiermit bitten wir ihre um ihre Unterstützung zu den Bauarbeiten!
Über den Bauprozess werden Sie auf der Homepage der Parochie durchgehend informiert.
Wenn Sie uns helfen können, überweisen Sie, bitte, ihre Spenden auf die folgende Kontonummer:
Name: Budaörsi Görögkatolikus Parokia
Address: H-2040 Budaörs, Lévai u. 18.
IBAN number: HU13 1070 2332 4938 9601 5110 0005
Name of the bank: CIB Bank
Code Swift: CIBHHUHB
Vielen Dank im Voraus für ihre Unterstützung!
So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt. (2Kor 9,7)
Hivatkozások:
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Schisma
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Orthodoxe_Kirchen
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Römisch-Katholische_Kirche
[4] http://www.szentdemeter.hu/sites/default/files/